Wanderwoche in der Sächsischen Schweiz (Elb-Sandstein-Gebirge)
7-Tage-Reise
So 20.06. -in Zusammenarbeit mit dem Quartierstreff Bauverein e. V.
Die Eigenart, Schönheit und außergewöhnliche Vielfalt des Elbsandsteingebirges bestechen immer wieder aufs Neue: Felsen, Schluchten und Tafelberge dominieren diese Erosionslandschaft, die in breiten Bogen von der Elbe durchflossen wird. Entstanden ist das Gebirge aus den Sandsteinschichten der Kreidezeit. Jahrtausendelang haben die Kräfte der Natur die Oberfläche modelliert und verändert. Das Ergebnis sind Felsreviere, mit unzähligen zerklüfteten Gipfeln, massive Tafelberge auf flachen Ebenen und tiefe Täler, die hier „Gründe“ heißen. Das Elbsandsteingebirge wurde Ende des 18. Jahrhunderts zur Kulisse romantischer Kunst. Sehnsüchte, Mysterium und Geheimnisse traten in den Vordergrund und mit ihnen Traumhaftes, Wunderbares und Übersinnliches. Die Maler Caspar David Friedrich, Adrian Ludwig Richter und Carl Gustav Carus - um nur einige zu nennen - ließen sich von dieser Natur inspirieren; aber auch Dichter und Komponisten wie Hans Christian Andersen, Carl Maria von Weber und Richard Wagner fanden hier die Kraft für ihre Werke. Und auch wir wollen hier für eine Woche die Schönheiten der Natur auf des Schusters Rappen kennen lernen, wobei unter anderem auch Teile des berühmten Malerweges begangen werden.
1 Tag: Anreise über Heilbronn, Würzburg, Bamberg, Bayreuth, Chemnitz und Dresden nach Pirna ins Hotel Gasthaus zur Post in Pirna mit Ankunft ca. 17:30 Uhr.
2 Tag: Fahrt mit dem Bus nach Hohnstein. Aussichtsberge und Bastei
2a) Wanderung vom Parkplatz in Hohnstein zur Napoleonschanze und weiter zur Brandaussicht. Weiter durch den Schützengrund und Koppelgrund zum Kurort Rathen mit der Felsenbühne und über die Bastei mit der neuen Aussichtsplattform und der berühmten Brücke nach Wehlen. Wegstrecke 14,5 km bei 600 Höhenmeter (hm), 5 h reiner Wanderzeit mit Einkehrmöglichkeiten auf dem Brand, in Rathen auf der Bastei und in Wehlen.
2b) Wir wandern vom Parkplatz über den Hockstein und durch den Amselgrund zum Kurort Rathen und anschließend wie die andere Gruppe über die Bastei nach Wehlen. Wegstrecke 10,5 km bei 500 hm und 4 h. Wanderzeit.
3 Tag: Fahrt mit dem Bus zum Wanderparkplatz bei der Buchenparkhalle in Hinterhermsdorf. Kirnitzschtal mit viel Aussichtspunkten
3a)Wir wandern zu den Brüdersteinen mit herrlicher Aussicht über die hintere Sächsische Schweiz. Durch den Passgrund geht es mittels eines kleinen Abstecher zu dem Altarstein; anschließend zur Hickelhöhle und vorbei an den Thorwalder Wänden zum Zeughaus mit der Teichsteinaussicht. Vorbei am Teichstein und den Lorenzsteinen erreichen wir schließlich die Neumannmühle unser heutiges Ziel. Wegstrecke 14,5 km bei 500 hm und 4 1/2 h reiner Wanderzeit. Einkehrmöglichkeiten beim Zeughaus und bei der Neumannmühle.
3b) Wir wandern direkt zur Kahnfahrt (ca. 10 €) an der oberen Schleuse der Kirnitzsch. Über das Hermannseck geht es entlang der Kirnitzsch bis zum Grenzübergang nach Tschechien. Über den Hollweg durch den Tunnel zum Königsplatz und wieder zurück zur Buchenparkhalle mit Möglichkeit der Einkehr. Wegstrecke 11 km bei 400 hm und 4 h Wanderzeit.
4 Tag: Wahlweise wanderfreier Tag mit Besuch von Dresden und Meißen oder Wanderung auf dem David-Caspar-Friedrich-Weg von Schmilka-Hirschmühle nach Krippen.
4a) Fahrt mit Bus nach Dresden (vormittags) und Meißen (nachmittags)
Dresden: Möhlichkeit zur Teilnahme an geführtem Besuch der Sehenswürdigkeiten der Altstadt (Frauen- und Kreuzkirche, Semperoper, Zwinger) ca 15 € oder auf eigene Faust. Meißen: Besuch des Porzellanmuseums gegen ca. 15 €; Altstadt, Albrechtsburg, Dom auf eigene Faust.
4b)Fahrt mit Bus zum Bahnhof in Pirna, Anschließend Fahrt mit S 1 (Deutschlandticket oder Tagesticket Verbund Pirna) nach Bahnhof Schmilka-Hirschmühle mit Wanderung auf dem Caspar-David-Friedrich-Weg, dem schönsten Wanderweg Deutschlands 2025 mit kurzem Abstecher zum Zirkelstein, einem kleinen Tafelberg. Rückreise nach Pirna auch wieder mit der S-Bahn.Wegstrecke 11,5 km bei 500 hm und 4 h.
5 Tag: Mit dem Bus geht es zunächst auf den Parkplatz bei der Schrammsteinbaude bei Bad Schandau: Schrammsteine, Affenssteine und Kuhstall.
5a) Über den Schießgrund vorbei am Falkenstein und über den Elbleitenweg erreichen wir das große Schrammsteintor. Auf dem Malerweg gelangen wir zur Schrammsteinaussicht und später auf dem Gratweg und den Zurückesteig auf den Carolafelsen. Von hier geht es zum Frienstein mit der Idagrotte. Über den kleinen Winterberg und den Neuen Wildenstein mit dem Kuhstall erreichen wir unser Tagesziel den Lichtenhainer Wasserfall. Einkehrmöglichkeit am Kuhstall und am Lichtenhainer Wasserfall. Wegstrecke 13,5 km, 900 hm und 5 h.
5b) Vormittags wie 5a bis zum Schrammsteintor. Danach geht es über den Obrigensteig und Lattengrund zurück zur Schrammsteinbaude. Anschließend fahren wir mit dem Bus weiter zum Beuthenfall im Kirnitzschtal. Von dort beginnt der zweite Teil der Wanderung. Auf dem hinteren Heideweg gelangen wir auf dem Königsweg und vorbei an den Affensteinen, dem Frienstein und dem kleinen Winterberg gelangen wir zum Neuen Wildenstein mit dem Kuhstall und anschließend zum Lichtenhainer Wasserfall. Wegstrecke 10,5 km bei 500 hm und 4 h.
6 Tag: Fahrt mit dem Bus nach Pfaffendorf zum Parkplatz: Pfaffenstein mit Barbarine, Wunderwelt des Bielatales.
6a) Wir wandern vom Parkplatz in Pfaffendorf durch das Nadelöhr auf den Pfaffenstein mit der Barbarine. Auf der Pfaffensteinpromenade und dem Königsteiner Steig geht es nach Cunnersdorf. Von hier geht es weiter über das Signal und den Katzfels zum Schneebergblick und weiter über den Rotfels nach Rosenthal. Hier erkundigen wir die Felsen des Bielatales in folgender Reihenfolge: Johanniswacht, Sachsenstein, Herkulessäulen. Einkehrmöglichkeit in der Ottomühle. Wegstrecke 15 km bei 600 hm und 6 h.
6b) Auch die andere Gruppe wandert durch das Nadelöhr auf den Pfaffenstein direkt zur Aussicht auf die Barbarine. Hinab geht es auf dem bequemen Weg zurück zum Bus, welcher uns ins Bielatal bringt. Dort starten wir die 6 km lange Rundwanderung, welche uns zu den Aussichtspunkten des Bielatales führt: Johanniswacht, Sachsenstein, Nachbar, kleine Bastei, Bielablick, Herkulessäulen, schiefer Turm, Großvaterstuhl und Ottomühle mit Einkehrmöglichkeit. Wegstrecke insgesamt 10 km und 500 hm bei 4 h reiner Wanderzeit.
7 Tag. Heimfahrt mit dem Bus auf der A 4 und A 5 über Gera, Erfurt, Gotha, Eisenach, Gießen, Frankfurt nach Freiburg. Fahrtzeit ca. 8 ½ h. Mit Ankunft ca. 19 Uhr.
Die angebotenen Wanderungen sind mittelschwer bis schwer. Die kürzeren Wanderungen sind von der Wegführung nicht wesentlich einfacher, sind aber z. T. wesentlich kürzer und bieten somit mehr Zeit zum Verschnaufen und Fotografieren. Wegen der zu bewältigenden Höhenmeter mit vielen Treppen und Leitern und der zu bewältigenden Distanz ist eine gewisse Grundkondition erforderlich. Wanderschuhe sind Pflicht, Wanderstöcke werden empfohlen. Einkehrmöglichkeiten sind größtenteils vorhanden, doch es empfiehlt sich immer die Mitnahme eines Vespers und von ausreichend viel Getränken. Die Teilnahme an den Wanderungen geschieht auf eigene Verantwortung und Gefahr. Witterungsbedingte Änderungen sind vorbehalten. Die Kosten für Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fähren und sonstigen Eintritten gehen auf eigene Rechnung. Falls vorhanden, empfiehlt sich die Mitnahme des D-Tickets.
Im Reisepreis enthaltene Leistungen
- Fahrt im Fernreisebus mit Klima/WC
- 6 Übernachtungen mit Halpension im Hotel
- Wanderreiseleiter Max Schönherr und Klaus Wabnitz
- Örtliche Steuern und Abgaben
- Reiserücktrittskostenversichernug
- 07:00 Uhr: Bürgerhaus P&R Zähringen
- 07:15 Uhr: Freiburg, Konzerthaus
Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Zur Post
Preise gelten pro Person
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Reisen im Juni 2027Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis zum 23. Tag vor Reisebeginn.
Es gilt Stornostaffel 1

| Zugang der Stornierung vor Reisebeginn | Entschädigung |
|---|---|
| bis 30. Tag | 0% |
| 29. bis 14. Tag | 40% |
| 13. bis 1. Tag | 70% |
| Nichtanreise | 90% |
| mindestens jedoch | 25,00 € |
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