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Eine Genussreise in den Burgund

5-Tage-Reise

Di 09.05. - Sa 13.05.2023
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Reise mit Frau Knoth

Diese Reise führt Sie ins Herz der französischen Gastronomie: die burgundische Küche ist weltberühmt, nicht zuletzt für ihre regionaltypischen und exzellenten Produkte. Die Aufnahme der Weinlagen um Dijon und Beaune ins UNESCO-Weltkulturerbe beweist, dass hier Wein- und Lebenskultur seit Jahrhunderten zuhause sind. Begegnen Sie hier kulinarischen Traditionen in Geschichte und Gegenwart, regionaltypischen Produkten und ihren Herstellern. Neben Wein, Käse und anderen Spezialitäten stehen auch einige kulturelle Besichtigungen auf dem Programm und ein Ausflug in die Freigrafschaft, das „andere Burgund“.

Ihre Reiseleitung : Karoline Knoth lebt seit vielen Jahren im Weindorf Meursault. Sie ist staatlich geprüfte Gästeführerin und arbeitet auch für Weinschule des Weinfachverbands in Beaune. Als Autorin mehrerer Bücher über die Geschichte der Weine Burgunds wurde sie 2022 in den wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft für die Geschichte des Weines GGW berufen. In ihrer Freizeit geht sie gerne auf den Markt, kocht und unterhält sich mit Winzern.

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Reiseinformation

1. Tag : Willkommen in Beaune, der Hauptstadt der großen Weine Burgunds.
Wir beginnen unsere Reise in der Hauptstadt der Weine Burgunds, in Beaune. Von hier aus wurden bereits im 13. Jahrhundert die Weine für die Königskrönungen nach Reims geschickt. Nach dem Einchecken im Hotel besuchen wir das mittelalterliche Krankenhaus Hôtel-Dieu, dessen bunt gekachelte Dächer in keinem Buch über Burgund fehlen dürfen. Es gehört heute zu den Hospices de Beaune, bekannt durch die jährliche, große Weinversteigerung im November.
Unser anschließende Stadtrundgang endet im Caveau eines Weingutes mit einer kombinierten Wein- und Schokoladenprobe. Dieser Programmpunkt wurde extra für unsere Reise konzipiert! Winzerin Corinne leitet ein Familienweingut in Pommard und macht Sie mit den Stars der burgundischen Weinkultur vertraut, den Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir (Spätburgunder). Die Auswahl der begleitenden Schokolade aus handwerklicher Herstellung trifft die Chocolatière Virginie selbst, schließlich ist sie eine ausgebildete Sommelière.

2. Tag : Wein, Ziegen und Romanik : das Mâconnais
Die kargen Hänge des Mâconnais im Süden Burgunds eignen sich hervorragend für den Weinbau. 

Aber auch viele Ziegen werden traditionell hier gehalten, weshalb in Davayé eine der beiden französischen Ausbildungsorte für Ziegenhirten beheimatet ist. Zu dieser Berufsschule gehört die Ferme de Poncetys, deren Bio-Weingut und Ziegenfarm (mit Hofladen) wir einen Besuch abstatten.

Danach fahren wir weiter nach Cluny, wo wir nach der freien Mittagspause der ehemaligen Benediktinerabtei einen Besuch abstatten. Hier war im 12. Jahrhundert eines der Zentren der christlichen Welt. Das Selbstbewusstsein der Mönche drückte sich im Bau der grössten und modernsten Kirche des christlichen Abendlandes aus. Der Rückweg zurück nach Beaune führt durch das liebliche Grosne-Tal

3. Tag : Das schwarze und das prickelnde Gold Burgunds
Am Vormittag steht ein Spaziergang durch eines der typischen Weindörfer der „Côte de Beaune“ auf dem Programm. Wenn das Wetter es zulässt, dehnen wir den Spaziergang auf die Weinberge aus, wo Sie alles über den Weinbau in Burgund erfahren. Dann machen wir Sie mit der burgundischen Trüffel Tuber Uncinatum bekannt, ihrem Vorkommen und ihrer Verwendung, bevor Sie selbst mit einem Hund auf Trüffelsuche (Cavage) gehen werden. Warum mit einem Hund und nicht mit einem Schwein ? Nun, wir werden es bei diesem Besuch erfahren. Im Anschluss verkosten Sie verschiedene Trüffelprodukte.
Auf dem Rückweg entdecken Sie auch eine kaum bekannte Weinregion Burgunds, die Hautes-Côtes de Beaune. Am Nachmittag machen wir einen Halt in Montagny-lès-Beaune bei Veuve Ambal. Diese geschäftstüchtige Witwe gab es wirklich! Heute ist der Betrieb noch in den Händen ihrer Nachfahren und ein führender Hersteller von Crémant de Bourgogne, dem burgundischen Winzerzsekt. Er wirdnach der gleichen Methode hergestellt wie Champagner. Ob er auch genauso schmeckt ? Das werden Sie im Laufe der Sektprobe im Anschluss an die Betriebsbesichtigung selbst feststellen.

4. Tag : Trauben aus Nachbars Weingarten
Heute machen wir ein Abstecher in das „andere Burgund“, die Freigrafschaft Franche-Comté. Diese Region gehörte bis vor 350 Jahre zwar gar nicht zu Frankreich, aber durch die Wechselfälle der Geschichte immer wieder zu Burgund.
Am Vormittag folgen wir den Spuren eines berühmten Wissenschaftlers, Louis Pasteur, dem wir viel Wissen in Sachen Hygiene und das Pasteurisieren verdanken. Dass er auch Weingutsbesitzer war und bahnbrechende Werke zur Weinherstellung geschrieben hat, ist weniger bekannt. Deshalb besuchen zuerst seinen Weinberg Clos de Rosières und dann das Haus seiner Familie in Arbois. Eine kleine Stadtführung erschliesst Ihnen den malerischen Ort. Wenn es die Zeit erlaubt, besichtigen wir auch die mittelalterliche Wehrkirche Saint-Just. Für die freie Mittagspause in Arbois empfehlen wir Ihnen dringend einen Besuch der kleinen Boutique der Chocolaterie Hirsinger : Edouard Hirsinger wurde 1996 zum besten Chocolatier Frankreichs (meilleur ouvrier de France) gekürt!
Wir besuchen auch hier ein Weingut und entdecken eine ganz eigene Weinkultur rund um die Kultsorte Savagnin, die vielleicht sogar schon den alten Römern bekannt war. Aus ihr macht man den berühmten Vin Jaune. Wir fahren weiter nach Süden Richtung Chateau-Chalon. Die Gemeinde trägt ganz offiziell den Titel eines der „schönsten Dörfer Frankreichs“. Das dortige Benediktinerinnenkloster von Château-Chalon hat zwar die Französische Revolution nur in Resten überlebt, aber von dort aus hat man einen wunderbaren Blick über das Saône-Tal und die Weinberge des Jura. Die Rückfahrt führt uns über die Bresse, Heimat der berühmten Bresse-Hühner.

5. Tag : Dijon – Hauptstadt der Herzöge von Burgund... und der Gastronomie
Last but not least : unser letztes Ziel ist Dijon, die Hauptstadt der Region, die ihren Ruf als Hauptstadt der Gastronomie erst letztes Jahr durch die Eröffnung der „Cité internationale du vin et de la Gastronomie“ wieder unterstrichen hat.

Unser Weg dorthin, entlang der „Strasse der grossen Gewächse (Route des Grands Crus) führt durch Orte mit klingenden Namen wie Aloxe-Corton oder Gevrey-Chambertin. Am berühmten Clos de Vougeot legen wir zumindest einen kurzen Stopp ein.
Wir besichtigen kurz vor Dijon eine Käserei, die unter anderem den berühmten Epoisse-Käse herstellt (Fabrikverkauf). Die Stadtführung in Dijon führt dann zum Wochenmarkt in den berühmten Baltard-Markthallen. In der Mittagspause besteht die Möglichkeit zu einer Senfprobe. Wer möchte, den nimmt Karoline mit zur neuen CIGV (Cité Internationale du vin et de la Gastronomie). Nach der Mittagspause erkunden Sie das Viertel rund um den Herzogspalast und besichtigen die Herzogsgräber im Festsaal des Kunstmuseum . Von Dijon aus treten Sie am Nachmittag, die Heimreise an.

Reiseroute

Reiseroute

  1. Beaune
Unterkunft

 Ibis Beaune - La Ferme aux Vins 

Leistungen
  • Weinprobe
  • Fahrt im Fernreisebus mit WC/Klima
  • 4 Übernachtungenen mit Halbpensin im  Ibis Beaune - La Ferme aux Vins 
  • Reiseleitung Frau Karoline Knoth, im Burgund zuhause 
  • Wein und Schokoladenprobe in Beaune
  • Wein und Ziegenproduktverkostung
  • Trüffelverkostung
  • Eintritte bei gemeinsamen Besuchen
  • Reiserücktrittskostenversicherung 
     
Abfahrtsorte
  • 06:30 Uhr: Freiburg, Betriebshof Siemensstraße 10
  • 07:00 Uhr: Freiburg, Konzerthaus
  • 07:15 Uhr: Hausen, Tankhof
  • 07:30 Uhr: Neuenburg, Alter Zoll

Weitere Abfahrtsorte auf Anfrage.
Preise

Ibis Beaune - La Ferme aux Vins

 

Einzelzimmer
1.140 €

 

 

Doppelzimmer
930 €

 

Preise gelten pro Person
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Mindestteilnehmer: 15 Personen


Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis zum 23. Tag vor Reisebeginn.
Es gilt Stornostaffel 1
Zugang der Stornierung vor ReisebeginnEntschädigung
bis 44. Tag0%
43. bis 30. Tag0%
29. bis 14. Tag40%
13. bis 1. Tag70%
Nichtanreise90%
mindestens jedoch25,00 €
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